welpenknigge.de

Start › Gesundheit

Gesundheit

Impfungen, Routinen und Notfälle: was im ersten Jahr ansteht, woran du Krankheiten erkennst und was im Ernstfall zu tun ist.

22 Beiträge

Rechner für Gesundheit

Das erste Lebensjahr bringt eine Reihe von Routinen mit, die fest im Kalender stehen sollten: Impftermine, Entwurmung, Parasitenkontrolle, Zahnwechsel. Keine davon ist kompliziert – aber jede hat einen Zeitpunkt, an dem sie ansteht, und Versäumtes lässt sich nicht immer nachholen.

Drei Beiträge bilden das Gerüst: Welpen impfen, Welpen entwurmen und Zecken und Flöhe. Dazu kommt das Wachstum selbst, das bei großen Rassen ein eigenes Gesundheitsthema ist – siehe Gewichtstabelle.

Dazu kommen die Routinen, die alle paar Wochen anstehen und bei denen man mehr falsch machen kann, als man denkt: Krallen schneiden – in jeder Kralle liegt ein lebender Teil – sowie Augen und Ohren, wo weniger Pflege besser ist als mehr. Ebenfalls früh zu erledigen: chippen und registrieren, denn ein Chip ohne Registrierung ist nur eine Nummer ohne Namen.

Drei Krankheitsbilder sollte jeder Welpenhalter einordnen können: Parvovirose, gegen die es kein Medikament gibt, Zwingerhusten, der bei jungen Hunden ernster verläuft als bei erwachsenen, und der Hitzschlag – bei dem die verbreitetste Erste-Hilfe-Empfehlung, nasse Handtücher aufzulegen, zu den unwirksamsten Methoden gehört.

Und eine Sache gehört erledigt, bevor sie gebraucht wird: die Notfallapotheke.

Später im ersten Jahr stellt sich die Frage nach der Kastration. Der pauschale Rat zur frühen Operation gilt nicht mehr – seit 2020 ist belegt, dass der richtige Zeitpunkt von der Rasse abhängt.

Und für den Fall, dass es schnell gehen muss: Erste Hilfe beim Welpen – mit der einen Vorbereitung, die fünf Minuten kostet und im Ernstfall zählt.